Imkerei HöckHöckhonig

Imkerei Höck · Schwoich, Tirol

Honig und Bienenprodukte aus Schwoich.

Eingebettet zwischen Wildem Kaiser, Pölven und Inn stehen die Völker in Bienenhäusern aus Holz auf einem sonnigen Hochplateau, mitten in der Natur zwischen Wald, Wiesen und Obstbäumen.

KI-generierte Visualisierung, keine echte Aufnahme
Zwei Gläser Höck Honig, 1000 g und 500 g
Glas 1000 g
20 €
Glas 500 g
12 €

Preise ab Hof. Die Menge hängt von der Ernte ab, deshalb gibt es ihn nicht immer. Vor dem Kauf kann natürlich gekostet werden.

Unser Honig

Ein Honig. Blüte und Wald.

Unsere Bienen sammeln im Frühjahr auf den Wiesen und Obstbäumen und im Sommer den Honigtau aus dem Wald. Beides kommt in ein Glas.

So entsteht ein Honig, der nach dem Jahr schmeckt: mild von der Blüte, mit der kräftigen Note des Waldes. Je nachdem, wie viel der Wald hergibt, ist er heller oder dunkler.

Wir schleudern kalt und füllen den Honig so ab, wie er aus der Wabe kommt: nicht erhitzt, nur gefiltert, ohne Zusätze. Dass er mit der Zeit fest wird, ist normal. Im Wasserbad bei höchstens 40 °C wird er wieder flüssig.

Sorte
Blüten- mit Waldhonig
Herkunft
Schwoich, Tirol (Ursprungsland Tirol)
Tracht
Wiesen, Obstbäume, Wald
Ernte
Im Sommer, nach der Waldtracht
Lagerung
Kühl, trocken und lichtgeschützt
Verkauf
Ab Hof, nach Voranmeldung

Gut zu wissen

Ein Volk, in Zahlen.

Was im Bienenhaus passiert, ist schwer vorstellbar. Vier Zahlen, die es greifbar machen.

  • 50 000Bienen

    wohnen im Sommer in einem Stock.

    Im Winter sind es nur noch 10.000 bis 15.000. Dann rückt das Volk zur Traube zusammen und hält sich mit dem eingelagerten Honig warm.

  • 5Jahre

    alt kann eine Königin werden.

    Eine Sommerbiene lebt dagegen nur etwa sechs Wochen. Die Königin ist das einzige Weibchen im Stock, das Eier legt, bis zu 2.000 am Tag.

  • 3,5× um die Erde

    fliegt ein Volk für ein Kilo Honig.

    Rund 150.000 Ausflüge sind dafür nötig. Eine einzelne Biene sammelt in ihrem ganzen Leben weniger als einen Teelöffel Honig.

  • 75%

    der Pflanzen, die wir essen, brauchen Bestäuber.

    Obstbäume, Beeren, Raps, Kürbis: Ohne Bienen und andere Insekten gäbe es davon kaum etwas. Jeder Bienenstand in Schwoich bestäubt mit.

Martin Höck im Imkeranzug hält eine Wabe mit Bienen vor dem Bienenstand

Über uns

Martin Höck, Imker in Schwoich.

Wir führen die Imkerei als Hobby neben voller Berufstätigkeit. Ein schonender Umgang mit den Bienen und gesunde Völkerhaltung stehen an oberster Stelle.

Die Völker stehen in Bienenhäusern aus Holz, die wir zusammen mit Freunden gebaut haben. Die Bienen wohnen in Holzbeuten, pro Standort höchstens zehn Völker.

Was wir ernten, verkaufen wir direkt. Wer vorbeikommen will, meldet sich bitte kurz telefonisch an.

Unsere Bienenstände

Zwei Plätze am Waldrand.

Unsere Bienenhäuser: selbst geplant und gebaut, Platz für zehn Völker, aufgestellt bei guten Freunden und Biobauern.

  • Fensterfront des Bienenhauses mit bunten Anflugbrettern, dahinter Laubbäume am Waldrand

    1. Amberg – Oberdaxenbichl

    Lebendiger, artenreicher Waldrand

    Zentral zwischen Wald, Obstbäumen und Wiese.

    Danke an die Grundeigentümer Andreas und Stephanie.

  • Bienenhaus aus Holz unter einer großen Eiche am Waldrand

    2. Am Bach – Ried

    Sonniger, blühender Waldrand unter einer mächtigen Eiche

    Zentral zwischen Wald, Obstbäumen und Wiese.

    Danke an die Grundeigentümer Hannes und Sylvia.

Entstehung

Imkern ist bei uns Familiensache.

Martin Höck zeigt einem Kind im Imkerhut eine Wabe am Bienenstand

Das Imkern hat in unserer Familie große Tradition: Urgroßvater, Opa, Vater, Onkel, Cousin. Seit Generationen werden in ganz Schwoich Bienen gehalten. Ich habe das Imkerhandwerk vor 20 Jahren von meinem Großvater gelernt. Er hat mir damals zwei Völker geschenkt, mich über fünf Jahre begleitet und mit seiner riesigen Leidenschaft für die Bienen angesteckt. Berufsbedingt musste ich dann unterbrechen.

2020 habe ich wieder mit vier Völkern an Freiständen gestartet. In den letzten Jahren ist die Völkerzahl durch Ableger aus dem eigenen Bestand ständig gewachsen, bis zu meinem derzeitigen Maximum von 20 Völkern.

Mein Onkel Manfred Höck (edelbrandbrennerei.at), der den Hof und die Imkerei meines Opas übernommen hat, teilt Wissen und Ausrüstung mit mir. Unser Honig darf zum Beispiel in seinem Schleuderraum gewonnen werden. Auch Kurt Höck, seit über 30 Jahren Imker, steht mit seinem enormen Wissen immer mit Rat und Tat zur Seite.

Erfahrungen teilen, miteinander reden, probieren, Rückschläge besprechen und besser werden: eine schöne Art zu imkern.

Königinnenzucht · Carnica

Die Königin ist das Herzstück eines Volkes.

Eine gesunde, vitale und leistungsfähige Königin bildet das Fundament einer erfolgreichen und nachhaltigen Imkerei. Über eine gezielte Auswahl von Eigenschaften wie Vitalität und Krankheitsresistenz, Sanftmut, Schwarmtrieb und natürlich auch der Honigleistung versuchen wir, das beste Muttervolk für die Zucht zu finden.

In der Königinnenzucht arbeite ich eng mit meinem Onkel Manfred zusammen. So können wir aus über 50 Völkern das Beste zur Weiterzucht auswählen. Der hohe Zeitaufwand lässt sich gemeinsam besser bewältigen, und der direkte Austausch und das gemeinsame Tüfteln sind eine schöne Abwechslung.

Wir züchten für den Eigenbedarf und aus reiner Freude daran. Begattet werden unsere Königinnen auf Belegstellen oder direkt am Hof meines Onkels.

Zuchtrahmen mit mehreren Weiselzellen, aus denen Königinnen schlüpfen

Kaufen

Ab Hof oder auf Bestellung.

Das selbst gebaute Bienenhaus aus Holz mit Pultdach, Fensterfront und bunten Anflugbrettern im Wald

Ab Hof

Gerne jederzeit nach telefonischer Voranmeldung. Vor dem Kauf kann natürlich gekostet werden.

Amberg 107, 6334 Schwoich

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Bestellen

Bestellung per Telefon oder E-Mail. Wir melden uns, sobald der Honig da ist.

Das Bienenjahr

Ein Jahr, ein Honig.

Welcher Honig im Glas landet, entscheidet das Jahr: Wetter, Blüte, Wald. Darum gibt es nicht immer alles. So läuft ein Jahr bei den Bienen.

  1. Bienen auf den Oberträgern der Rähmchen im geöffneten Stock

    01

    März – Mai

    Die Völker wachsen

    Mit den ersten warmen Tagen fliegen die Bienen auf Weide, Obstbäume und Löwenzahn. Die Königin legt wieder, das Volk wird in wenigen Wochen um ein Vielfaches größer.

  2. Rähmchen mit Bienen auf frisch ausgebauter Wabe

    02

    Mai – Juni

    Erste Tracht

    Die Frühjahrsblüte wird eingetragen und verdeckelt. Wir entnehmen hier noch keinen Honig: Nektar und Pollen bleiben im Volk, um die meist trachtarme Zeit bis zur Waldtracht zu überbrücken und das Volk nicht unnötig zu stören.

  3. Honigwabe, zur Hälfte verdeckelt, bereit zum Schleudern

    03

    Juli – August

    Wald und Sommertracht

    Jetzt sammeln die Bienen auch Honigtau im Wald. Der Honig wird dunkler und kräftiger. In manchen Jahren gibt es ihn reichlich, in anderen kaum. Jetzt ist Erntezeit: Reife, verdeckelte Waben werden geschleudert, je nach Trachtsituation in einem oder mehreren Durchgängen.

    Blüten- mit Waldhonig kommt ins Glas

  4. Bienenhaus im Schnee

    04

    September – Februar

    Einwintern und Ruhe

    Nach der letzten Ernte bekommen die Völker ihr Winterfutter und werden gegen die Varroamilbe behandelt. Sie ziehen sich zur Wintertraube zusammen, wir lassen sie in Ruhe und genießen und verkaufen die Ernte.

    Honig vom Jahr, solange der Vorrat reicht

Kontakt

Anrufen, vorbeikommen, probieren und Honig holen.

Gerne jederzeit nach telefonischer Voranmeldung.

Adresse

Imkerei Höck
Martin & Marina Höck
Amberg 107
6334 Schwoich

Bestellen und anfragen

Am einfachsten per Telefon oder E-Mail. Sag uns, wie viele Gläser du möchtest, wir melden uns kurz zurück und machen uns einen Termin zum Abholen aus.

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